status: 12.483 zertifikate überwacht · 0 ungeplant abgelaufen

Zertifikate laufen nicht ab.
Sie werden vergessen.

certs24 übernimmt den Teil der TLS-Verwaltung, den sonst ein Cronjob, ein Wiki-Eintrag und die Hoffnung erledigen sollen: beobachten, erneuern, ausrollen — bevor jemand eine Ablauf-Mail wegklicken muss.

12.483
Zertifikate im Monitoring
11 Tage
median Vorlauf bei Fehlversuchen
0
Ausfälle durch Ablauf, seit Start
Zur Einordnung

Was ein TLS-Zertifikat tatsächlich tut

Ein TLS-Zertifikat bindet einen öffentlichen Schlüssel an einen Hostnamen und wird von einer Zertifizierungsstelle (CA) signiert. Der Client prüft die Signatur gegen seinen Trust Store und baut die verschlüsselte Verbindung nur auf, wenn die Kette bis zu einem vertrauenswürdigen Root passt. Nichts Magisches — aber jedes Glied der Kette hat ein Ablaufdatum, und das Blatt-Zertifikat hat meistens das kürzeste.

Transportverschlüsselung

Der TLS-Handshake handelt Session-Keys aus. Danach ist die Verbindung zwischen Client und Server verschlüsselt — Passwörter, Tokens und Payloads sind auf dem Weg nicht mehr im Klartext lesbar.

Chain of Trust

Leaf-Zertifikat, Intermediate, Root — jede Stufe signiert die nächste. Fehlt ein Glied oder ist es abgelaufen, bricht die Kette und der Client lehnt ab, unabhängig vom Rest der Konfiguration.

Kurze Laufzeit ist Absicht

Let's Encrypt stellt seit Jahren auf 90 Tage aus, das CA/Browser-Forum drückt die Branche weiter Richtung kürzerer Laufzeiten. Kompromittierte Schlüssel sollen schneller wertlos werden — manuell erneuert man das irgendwann nicht mehr rechtzeitig.

Warum es zählt

Ein abgelaufenes Zertifikat ist kein Warnhinweis mehr

Browser lassen sich seit Jahren nicht mehr wegklicken — abgelaufen heißt harter Stop, nicht gelbes Dreieck. Und Zertifikate laufen meist nicht ab, weil niemand es wusste, sondern weil die Zuständigkeit zwischen zwei Reorgs verloren gegangen ist und die Kalendererinnerung an eine Person ging, die nicht mehr im Team ist.

Harter Stop im Handshake

Kein Klick-durch-Warnhinweis mehr. Der Browser bricht die Verbindung ab, bevor die Seite überhaupt lädt.

Server-zu-Server bricht lautlos

Webhooks, interne APIs, mTLS zwischen Services — kein Nutzer sieht eine Fehlermeldung, nur Timeouts und Retries in euren Logs.

Der Postmortem schreibt sich von selbst

„Root cause: certificate expired" ist einer der unangenehmsten Sätze in einem Incident-Report — weil er komplett vermeidbar war.

Auditoren finden es sofort

SSL Labs, Qualys, interne Scanner — ein abgelaufenes Zertifikat ist eines der am leichtesten zu findenden Findings in jedem Audit.

Der Status quo

Was Zertifikatsverwaltung heute wirklich kostet

Ohne Automatisierung ist das kein einmaliges Setup, sondern ein Prozess, der alle paar Wochen wieder anfängt — verteilt auf mehrere Personen, mit jedem Durchlauf ein neues Risiko für einen Fehler.

  1. 01

    Inventar pflegen

    Jede Domain, Subdomain und jeder interne Host mit eigenem Zertifikat — meist in einem Spreadsheet, das eine Person aktuell hält.

  2. 02

    Ablauf im Blick behalten

    Kalendererinnerung 30 Tage vorher — im besten Fall kommt sie an, bevor die zuständige Person im Urlaub oder gekündigt ist.

  3. 03

    CSR, Validierung, Ausstellung

    CSR erzeugen, Domain-Validierung per DNS-01 oder HTTP-01 durchführen, auf die Antwort der CA warten.

  4. 04

    Rollout ohne Verbindungsabbruch

    Neues Zertifikat auf jeden Node, Load Balancer und jedes CDN-Profil ausrollen — reihum, ohne aktive Verbindungen zu kappen.

Bei einer Handvoll Domains ist das ein Nachmittag im Quartal. Bei 50, 200 oder 1.000 Domains ist es eine Teilzeitstelle, die in keinem Organigramm auftaucht.

Funktionen

Was certs24 im Hintergrund erledigt

Kein Feature-Bingo — der komplette Lebenszyklus eines Zertifikats, von der Ausstellung bis zum Rollout.

Automatische Erneuerung

ACME-Flow (HTTP-01, DNS-01, TLS-ALPN-01) läuft im Hintergrund. Neue Zertifikate werden ausgestellt, bevor das alte sein Limit erreicht.

Zentrales Inventar

Jede Domain, Subdomain und jeder interne Host in einer Liste — mit dem echten Ablaufdatum, nicht dem, der zuletzt im Wiki stand.

Alerts bei echten Problemen

Webhook, Slack oder E-Mail, wenn eine Erneuerung fehlschlägt — nicht erst, wenn das Zertifikat schon abgelaufen ist.

Rollout ohne Verbindungsabbruch

Rolling Reload auf Load Balancern und Reverse Proxies, ohne bestehende Verbindungen zu trennen.

Frei wählbare CA

Let's Encrypt, ZeroSSL oder eine eigene interne CA per ACME — austauschbar, ohne den Rest der Pipeline anzufassen.

Audit-Log

Jede Ausstellung, Erneuerung und jeder Fehlversuch protokolliert — exportierbar für den nächsten Auditor, der danach fragt.

Integrationen

Läuft mit dem, was ihr schon im Einsatz habt

Kein proprietäres Format, kein Lock-in. Rollout läuft über Standard-Protokolle auf eure bestehende Infrastruktur — Reverse Proxy, Load Balancer oder Orchestrierung, so wie es schon konfiguriert ist.

NGINX

Config-Reload ohne Verbindungsabbruch

HAProxy

Runtime-Update über die Socket-API

Envoy

SDS-kompatible Zertifikatsrotation

Traefik

Dynamische Konfiguration, kein Neustart

Kubernetes Ingress

TLS-Secrets werden automatisch aktualisiert

AWS ALB / NLB

Import direkt über die ACM-API

Caddy

Nativer ACME-Client, direkt angebunden

F5 BIG-IP

iControl REST für Enterprise-Setups

Fehlt euer Setup in der Liste? Die REST-API und Webhooks decken so gut wie jede eigene Rollout-Pipeline ab.

Der Unterschied

Manuell vs. automatisiert, ohne Beschönigung

Kein Prozess wird durch Automatisierung „einfacher" — er wird nur nicht mehr von einer Person getragen, die auch noch andere Dinge zu tun hat.

Manuell
Mit certs24
Zeitaufwand pro Monat
Mehrere Stunden, verteilt auf wechselnde Verantwortliche
Ein Blick ins Dashboard, wenn überhaupt
Häufigste Fehlerquelle
Mensch vergisst, Cronjob bricht still ab, Erinnerung wird ignoriert
Automatischer Retry, Alert bei echtem Fehler
Skalierung
Aufwand wächst linear mit jeder zusätzlichen Domain
Gleicher Aufwand bei 5 oder 500 Domains
Reaktionszeit
Reaktiv — meist nach dem ersten Support-Ticket
Alert Tage vor Ablauf, nicht danach
Setup

Vier Schritte, dann läuft es im Hintergrund

1

Host verbinden

DNS-Eintrag oder ACME-Endpunkt hinterlegen. Kein Agent, den ihr auf jedem Server pflegen müsst.

2

Monitoring läuft an

Ablauf, Kette und Konfiguration werden laufend geprüft — nicht nur einmal beim Setup.

3

Erneuerung & Rollout

ACME-Request, Validierung, Rollout auf alle konfigurierten Ziele — automatisch, mit Retry bei Fehlern.

4

Log-Eintrag, fertig

Bestätigung im Audit-Log, optional eine Zeile in Slack. Kein Ticket, keine Rückfrage nötig.

Fragen, die tatsächlich gestellt werden

Bevor ihr das Team fragt

Brauche ich einen Agenten auf jedem Server?

Nein. certs24 spricht ACME direkt mit eurem Load Balancer, Reverse Proxy oder eurer DNS-Zone. Ein Agent ist optional — für Setups ohne öffentlich erreichbaren HTTP-01-Endpunkt.

Funktioniert das mit einer internen/privaten CA?

Ja, über einen eigenen ACME-Endpunkt. Intermediates und Root lassen sich genauso einbinden wie bei Let's Encrypt oder ZeroSSL — die Pipeline dahinter bleibt identisch.

Was passiert, wenn ein Rollout fehlschlägt?

Automatischer Retry mit Backoff, das alte Zertifikat bleibt aktiv, bis der Austausch erfolgreich war. Bei wiederholtem Fehlschlag geht ein Alert raus, bevor es kritisch wird — nicht danach.

Unterstützt ihr Wildcard- und SAN-Zertifikate?

Ja, beides. Wildcards laufen über DNS-01-Validierung, SAN-Zertifikate lassen sich mit beliebig vielen Hostnamen pro Zertifikat konfigurieren.

Wie lange dauert das Onboarding für bestehende Domains?

Ein paar Minuten pro Zielsystem — DNS oder ACME-Endpunkt verbinden, der Rest läuft über die Konfiguration, die ihr ohnehin schon habt.

Ein abgelaufenes Zertifikat sollte kein Vorfall sein, über den man redet.

Richtet certs24 einmal ein und nehmt Zertifikatsablauf von der Liste der Dinge, die nachts anrufen können.